Warum Arturo Vidal der wichtigste Einkauf des FC Bayern ist – obwohl ihn der Klub gar nicht wollte

Arturo Vidal hat am Dienstag sein erstes Spiel für den FC Bayern München in der Allianz Arena absolviert. Er spielte gut, er wurde gefeiert, Bayern gewann 3:0 gegen den AC Mailand.

Tore: 1:0 Bernat (24.), 2:0 Götze (74.), 3:0 Lewandowski (85.)

Jetzt ruhen die Hoffnungen auf ihm, obwohl ihn der Klub eigentlich aus den Planungen verbannt hatte. Im Jahr 2011 sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge: Einen wie Vidal möchte ich nicht bei Bayern haben

. Damals hatten die Bayern Vidal aus Leverkusen holen wollen. Vidal hatte angeblich gesagt: “Ich will nach München” Er hat dann aber kurzfristig abgesagt und lieber bei Juventus Turin unterschrieben. Darauf Rummenigge: “Er hat x-mal versprochen, nur zu Bayern zu wechseln. Wäre er ein Mann mit Moral, wäre er heute bei uns”

Jetzt sind sie froh, dass er da ist. Vidal ist einer der aggressivsten Spieler der Welt. Bayern-Trainer Pep Guardiola wollte ihn unbedingt haben, damit er im Mittelfeld ordentlich aufräumt.

Dafür nehmen die Bayern einen Kulturschock in Kauf. Neben den braven Thomas Müllers und Philipp Lahms wirkt Vidal wie ein Rockstar.

Komplett tätowiert.

Steht auf durchgeknallte Frisuren.

Und hat vor wenigen Wochen betrunken seinen 200 000 Euro teuren roten Ferrari Spyder 458 Italia zerlegt und sich danach tränenreich entschuldigt.

Danach gewann er mit Chile die Copa America.

Jetzt soll der Mann, der auf Pferdewetten steht und selbst 111 Rennpferde besitzt, den FC Bayern zum nächsten Champions League-Sieg führen.

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